Vom Einstieg zum Ausstieg- ein ehemaliger Rechtsextremer erzählt seine Geschichte

Wie wird man eigentlich Rechtsextremist?

Rechtsextremismus beginnt nicht immer mit einem fertigen Weltbild.

Manchmal beginnt er mit Freundschaften. Mit Zugehörigkeit. Mit Musik. Mit Frust. Mit der Suche nach Anerkennung. Mit Menschen, die scheinbar Antworten auf die eigenen Fragen haben.

Aber was passiert danach – und wie schwierig ist der Weg zurück?

Im Mittelpunkt des Abends steht die persönliche Geschichte eines ehemaligen Mitglieds der rechtsextremen Szene. In einem biografischen Bericht erzählt unser Gesprächspartner von seinem Einstieg, seiner Zeit innerhalb der Szene, seinen Erfahrungen und schließlich seinem Weg des Ausstiegs.

Im Anschluss an den Bericht besteht die Möglichkeit, gemeinsam ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und über Radikalisierung, Rechtsextremismus, Ausstieg und demokratische Gegenstrategien zu diskutieren.

Die Veranstaltung möchte einen persönlichen Zugang zu einem komplexen gesellschaftlichen Thema ermöglichen. Dabei geht es nicht darum, rechtsextreme Ideologien zu reproduzieren oder die Szene zu „verstehen“, sondern darum, Mechanismen von Radikalisierung und Zugehörigkeit sichtbar zu machen und darüber zu sprechen, was einen Ausstieg ermöglichen kann.

Um Anmelung wird gebeten.

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